Anita mit Hund - Abnehmen

Abnehmen : Vorher – Nachher – Anita Lüdtke

Anita ist heute Teil der Abnehmen Vorher – Nachher Reihe zur Motivation auf meinem Blog. In dieser Reihe werden Menschen vorgestellt, die einen großen Abnehmerfolg erzielt haben und diesen mit euch teilen wollen. Daraus kann man eine tolle Motivation ziehen und sich immer wieder selbst daran erinnern zu was man fähig ist. Vor allem siehst Du, dass ich keine Ausnahme bin! Jeder kann es schaffen, auch Du!

Anita war in der Jugend ein aktives Mädchen. Ständig on Tour, ständig draußen und mit ihren Freunden unterwegs. An gesundem Essen lag ihr nichts. Mit steigendem Alter, nahm die Bewegung ab, aber die Liebe zur Schokolade blieb.

Willst Du Deine Geschichte auch mit mir teilen? Dann schick mir doch Deine Vorher – Nachher Abnehmen Bilder ( zwei Stück oder mehr, am besten schon nebeneinander  ) und Deine ausführliche Story als Nachricht über das Kontaktformular oder an motivation@torstenprix.de  um anderen zu zeigen, dass auch Du es geschafft hast und ihnen eine Motivation zu sein!

Als die tägliche Bewegung abnahm, nahm das Gewicht ständig weiter zu. Irgendwann sah ich mich im Spiegel an und merkte endlich, dass ich etwas ändern musste. Heute wiege ich nur noch 63 Kilo und möchte mich an ein Leben mit mehr als 100 Kilo nicht mehr zurückerinnern.

 

Anita Lüdtke Vorher – Nachher Story

ich bin Anita und musste erst 42 Jahre alt werden, um in meinem Leben etwas grundsätzlich zu ändern.

Anita_vorher_nachher_LS

Anitas vorher-nachher Abnehmbild.: Anita wiegt heute keine 101 Kilo mehr, sondern ist jetzt fast 40 Kilo leichter. Suuuuper gut Du Sportskanone!

Aber erstmal von vorne.
Seitdem ich denken kann, hatte ich ein bisschen mehr auf den Rippen als manch andere. Das war als Kind schon so, hat sich aber noch in Grenzen gehalten, weil wir als Kinder sehr aktiv waren. Wir gingen Reiten, führten Hunde aus, fuhren Rad und trafen uns nahezu täglich mit Freunden.
Zuhause gab es immer deutsche Hausmannskost – Obst und Gemüse war zwar immer vorhanden, aber eher als Zusatz gegessen worden, statt als Hauptbestandteil der täglichen Ernährung.
Je älter ich wurde, desto schwerer wurde ich.
In der Schule hatte ich aber zum Glück nie Probleme mit Mischülern. Klar kam mal von den pubertierenden Jungs ein dummer Spruch, aber nie, dass ich mein Gewicht wirklich als belastend empfunden hätte. Ich hatte auch nie Probleme einen Freund zu finden, da es anscheinend genügend Männer gibt die auf fülligere Frauen stehen. Warum also was ändern?
Ich machte eine Lehre im Lebensmittel Einzelhandel. Als ich die abgeschlossen hatte, wurde ich als Kassiererin übernommen. Den ganzen Tag sitzen und abends erschöpft nach Hause kommen. Dann Füße hochlegen, fernsehen und sich nach so einem stressigen Arbeitstag auch mal was gönnen.
Vorzugsweise Schokolade, Softdrinks oder einen leckeren Kaba. Wasser trank ich zu der Zeit eher nicht so viel. (Ist aber alles eine Frage der Gewöhnung)

Als ich Mutter wurde, blieben von der Schwangerschaft natürlich auch nochmal ein paar Kilos hängen. Sport war nie meine Welt. Den konnten andere machen. Das war nicht meins. Den Pferdehof von damals gab es nicht mehr, das Auto ersetzte mein Fahrrad. Die Süßigkeiten allerdings waren nach wie vor sehr lecker. 🙁
Es gab Zeiten in meiem Leben, da vertilgte ich tatsächlich Abend für Abend eine ganze Tafel Schokolade. Ich wurde süchtig!

Ja meiner Meinung nach gibt es sowas wie eine Zuckersucht. Deswegen kann ich bis heute keine Schokolade zuhause haben und sie mir einteilen. Ist sie zuhause wandert sie in sehr kurzer Zeit in meinem Magen :c, deswegen kommt mir sowas gar nicht mehr nachhause!

Das dieser Überkonsum nicht ohne Folgen blieb, muss ich euch wahrscheinlich nicht erzählen. So kamen im Laufe der Jahre immer mehr Kilos zusammen. Gewogen hab ich mich zu diesem Zeitpunkt nur höchst selten. Da ich weder gesundheitliche große Probleme – von der Kurzatmigkeit mal abgesehen – noch Probleme im Alltag hatte, war der Teufelskreis vorprogrammiert. Ich wurde immer dicker! Ich aß was mir schmeckte und das war überwiegend zucker- und fetthaltig. Allgemein hochkalorische Lebensmittel (oder Genußmittel?) mit sehr hoher Energiedichte. Um Zeit zu sparen, kochte ich mit praktischen Tütchen – ging schnell und schmeckte super.

Ich machte mir erst Gedanken, als es immer schwerer war Klamotten zu bekommen. Klamotten zu finden, die an einem dicken Menschen gut aussehen, ist wirklich nicht so einfach. Deswegen versuchte ich schon des öfteren mal abzunehmen. Es verschwanden ein paar wenige Kilos, aber ich hatte einfach kein Durchhaltevermögen. So waren die Abnehmversuche zum Scheitern verurteilt. Mein Maximalgewicht betrugt 101,4 Kilogramm. Als ich dann irgendwann in den Spiegel schaute, sagte ich zu mir selbst – “Mensch wie siehst du aus, so kann es doch nicht weiter gehen! Du musst was ändern in deinem Leben!

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vorher-nachher : Früher war es für Anita anstrengend ihr eigenes Gewicht und ein paar Tüten zu schleppen, heute macht sie nahezu täglich Sport.

Das erste mal betrachtete ich mein Spiegelbild wirklich kritisch – mein Doppelkinn und vor allem meinen dicken Bauch, der im sitzen echt schlimm ausschaute.
Das war im Dezember 2013. Ich hätte es mir auch als Vorsatz fürs neue Jahr setzen können, aber in diesem Moment hat es wirklich Klick gemacht in meinem Kopf! Ich wollte mein Leben ändern! Deswegen fing ich auch noch vor Weihnachten an mein Leben zu umzustellen.
Ich habe angefangen mich über gesunde Ernährung einzulesen. Das Internet ist da ein Segen, um kostenlos an Informationen zu kommen. Es kamen keine fixe Tüten mehr ins Haus. Stattdessen las ich mir an, wie man z.b. gesunde Soßen selbst herstellt. Ich lernte, das z.b. ein ein Riesenteller Spaghetti Bolognese ohne jegliches Gemüse, wohlgemerkt, gar kein so tolles Essen war.
Ich hab nicht richtig Low Carb abgenommen, aber ich reduzierte die Kohlenhydrate deutlich. Anstatt nen Teller Reis mit Soße, Fleisch und nem kleinen Salatteller – besteht mein Teller jetzt z.B. aus einer hohlen Hand Reis, einem kleinem Stück Fleisch und IMMER besteht die Hälfte einer Mahlzeit aus Gemüse oder Salat zum Sattessen.
Auch probierte ich mir bis dato unbekannte Lebensmittel wie Bulgur oder Couscous. (Sehr lecker) Jedes Essen das ich zu mir nehme, besteht zum grössten Teil aus Obst und/oder Gemüse.
Man sollte sich nicht an einfachen Kohlenhydraten, sondern an Gemüse satt essen. Ich koche so gut wie täglich mit frischen, gesunden Lebnsmitteln. Vermeide dieses “Industriefutter”, diese fertig verarbeitenden Lebensmittel. Es steht ja überall drauf was drin ist, man muss sich nur mal die Mühe machen und das Etikett lesen. Je kürzer die Zutatenliste, umso besser!
Da auch der Sport zum Abnehmen dazu gehört, hab ich angefangen Sportprogramme mit YouTube zu machen. Das versuche ich 4-5 mal die Woche durchzuziehen. Ansonsten geh ich schwimmen, laufe mit unseren beiden Hunden oder mache mit meinem Mann Radtouren. Ich versuche täglich eine kleine Sporteinheit in mein Leben mit einzubauen. Bei nicht so gutem Wetter stehen Crosstrainer, Ergometer und Hunde bereit. Mittlerweile nehm ich für kleinere Wege lieber das Rad und lasse das Auto stehen. Nehme die Treppe statt dem Aufzug. Es ist wichtig sich nicht den leichtesten Weg zu suchen, sondern den gesündesten!! Ich kann euch nur sagen – es lohnt sich! Man bewegt sich viel lieber (und das freiwillig), bekommt Komplimente (mir wurde ganz oft von Kunden gesagt, ich sehe 10 Jahre jünger aus), Klamotten findest du überall in deiner Größe…. Ein ganz neues Lebensgefühl.

Abzunehmen wird zum Lifestyle, es ist einfach ein ganz neues Lebensgefühl. Jede Anstrengung lohnt sich! Gehe nicht den leichtesten, sondern den gesündesten Weg.

 

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