Tipps fürs Joggen

Wenn der Entschluss gefasst wurde, dass es mit dem Laufen losgehen soll, gilt zunächst die Devise:
Nicht übertreiben. Bei der Überlegung, wie lange und wie schnell man zu Beginn joggen sollt, kann
man auf sein Bauchgefühl vertrauen. Im Zweifel sind auch kleine Pausen vollkommen in Ordnung,
denn gerade am Anfang braucht der Aufbau der Kondition Zeit. Ein Aufwärmprogramm ist keine
Pflicht, aber mit aufgewärmten Muskeln läuft es sich leichter. Auch die richtige Ausrüstung ist
wichtig, denn nur mit einem vernünftigen Paar Laufschuhen kann man wirklich richtig laufen. Es
müssen nicht die teuersten sein, aber sie sollten gut am Fuß sitzen und vor allem bequem sein.

Wie bereite ich mich auf das Lauftraining vor?

Neben dem richtigen Schuhwerk gibt es viele kleine Tricks, die beim Start helfen. So simpel es klingt:
Die Sportsachen bereits am Abend vorher gut sichtbar zurechtzulegen, wirkt Wunder. Wenn die
Sache schon da liegen, ist die erste Hemmschwelle – nämlich an den Schrank gehen und Sachen kurz
nach dem Aufstehen aussuchen zu müssen – genommen. Das hilft auch, wenn nach der Arbeit oder
in der Mittagspause trainiert werden soll. In diesen Fällen muss man beim Losgehen nur noch die
fertig gepackte Sporttasche mitnehmen. Für den Sommer gibt es einige Lauftipps, die man beim
Training beachten sollte. Auf einen Sonnenschutz sollte hier niemand verzichten. Sonnencreme
schützt die Haut, während eine Schirmmütze den Kopf vor der Sonne bewahrt und verhindert, dass
man geblendet wird. Im Winter dagegen ist warme Kleidung unerlässlich. Allerdings sollte man sich
nicht zu sehr einpacken, da der Körper sonst überhitzt. Funktionskleidung ist also in beiden
Jahreszeiten hilfreich. Schuhe mit einem rutschfesten Profil, verhindern Verletzungen auf nassem
oder gefrorenem Boden. Mit der richtigen Ausrüstung steht dem Lauftraining bei Wind und Wetter
nichts mehr im Weg.

Worauf muss jeder Läufer besonders achten?

Nicht nur am Anfang ist die richtige Geschwindigkeit wichtig, denn wer gesund trainieren will, darf
nicht zu schnell laufen. Zu einem effektiven Training gehören auch ausreichende
Regenerationsphasen. Wer diese nicht einhält, riskiert unter anderem eine höhere Infektanfälligkeit.
Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr schädigt den Körper, deshalb sollte vor, während und nach dem
Training genug Wasser zu sich genommen werden. Häufig kommt es vor, dass Anfänger sehr
unregelmäßig trainieren und sich dann wundern, wenn die gewünschten Erfolge ausbleiben. Nur,
wer dauerhaft und regelmäßig laufen geht, kann seine Leistungsfähigkeit steigern, fitter werden und
so die gesetzten Ziele erreichen.

Wann sollte ich besser nicht laufen gehen?

Für die klassischen Probleme wie Seitenstechen oder Blasen an den Füßen, gibt es Tipps und Tricks,
damit das Training nicht pausieren muss. Auch wer unter Schlafstörungen leidet, kann leicht Abhilfe
schaffen, indem das Joggen von abends vermieden wird, da die Störungen so noch verstärkt werden
könnten. Besser eignen sich die Zeit in der Mittagspause oder direkt morgens nach dem Aufstehen.
Sind Krankheiten, beispielsweise hoher Blutdruck oder Herzerkrankungen bekannt, ist es ratsam
zunächst einen Arzt zu konsultieren, um Folgeschäden zu vermeiden. Auch bei Erkältung oder Fieber
sollten sie besser nicht joggen gehen, da der Körper zur Abwehr des Infektes Ruhe benötigt. Wenn
während des Trainings Schmerzen in den Gelenken oder im Rücken, Schwindelgefühl oder Krämpfe
auftreten, sollten Sie die Einheit unbedingt sofort beenden und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen,
wenn die Probleme anhalten.

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