Extrem Schwer - Der Anfang mit Torsten Prix

#3 – Mein Leben bei Extrem schwer – Die Überraschung

Ein Einblick in den Tag der Überraschung

Der Tag fing für mich morgens um 6 Uhr an, das TV Team von Extrem Schwer rund um Licht/Ton Mann, Kameramann und -frau, Voluntäre und Redakteure standen um 7 Uhr bei mir auf der Matte. Es stand ein Drehtag der Homestory an.
Der gestrige Tag war sehr spät zu Ende gegangen und heute hieß es schon wieder früh aufstehen. Eine ungewohnte Situation für mich, weniger als 10 Stunden zu schlafen und dann auch noch körperlich so agil zu sein, meinen Tagesablauf aktiv zu gestalten.

Ihr fragt mich immer “Hä wie wurdest Du denn überrascht, ist doch Quatsch – das Kamerateam war doch dabei!” – ja da habt ihr recht & dennoch kann ich euch versichern, dass ich im Vorfeld nichts davon wusste. Wie genau das funktioniert, kann ich Euch leider nicht verraten, denn auch in den weiteren Staffeln von “Extrem schwer” wird bestimmt ähnliches passieren, weswegen ich hier die Spannung weder wegnehmen möchte, noch darf.

Wir drehten vormittags bei mir zuhause und später am Tag war das Schwimmen im Freibad geplant. Es war schweinekalt, normalerweise jagt man dort nicht mal nen Hund vor die Türe, aber mit dem Fetten – wie mir 😉 – kann man es ja machen. Also packte ich meine Sachen und machte mich “Schwimm” -fertig. In meinem Auto saß mein “Glücksengelchen” Steffi. Das Kamerateam fuhr mir nach. Steffi, schrieb mich damals im Adipositas Forum an und stellte mir das Extrem Schwer Projekt vor. Wir unterhielten uns auch über die Tatsache, dass dies meine letzte Chance sei und ich die Operation wirklich nicht machen wollte. Aber die Operation wäre für mich der letzte Ausweg gewesen.

Das erste Gespräch mit Felix

Im Schwimmbad angekommen, hieß es dann ab ins kühle Nass. Ich musste gefühlt hunderte Bahnen schwimmen und irgendwann war es soweit, ich hörte Felix’ Stimme hinter mir . “Hey Torsten”. Uch dachte “Hö, das ist doch Felix, was macht der hier?! Der ist doch gar nicht vorgesehen”, als ich mich umdrehte sprang er schon ins Wasser.
Er schwamm zu mir und ich fragte ihn “Was machst Du hier?”, er meinte leise zu mir:

“Bist Du bereit in den nächsten 365 Tagen Dein Leben um 180° zu drehen und Deine Wünsche und Träume in Erfüllung gehen zu lassen?”.

Ich war perplex und schaute mich um.

Ich schaute mich um nach einem anderen Kamerateam von “Verstehen sie Spaß”, aber ich fand keins.

Ich fragte ihn, was das denn jetzt zu bedeuten hätte und er meinte:

“Du bist dabei, ich habe dich ausgewählt, wir starten gleich!”.

Ich konnte immer noch nicht glauben was hier gerade passierte. Ich konnte nicht glauben, dass ich tatsächlich mal der Glückliche war, der nach nahezu gefühlt 24 Jahren Pech auch mal genau das bekommt, was er sich gewünscht hatte.

Ein paar Minuten, unzählige Drehsequenzen später, realisierte ich langsam, dass ich wirklich für Extrem Schwer ausgesucht wurde und war hellauf begeistert, von nun an mein Leben ändern zu können.

Im nächsten Beitrag lest ihr, wie der Drehtag weiter ging – was im Dreifaltigkeits- Krankenhaus in Wesseling das schlimmste war und warum der Sport zwar angestrengend war, aber dennoch Spaß gemacht hat.

 

Artikelreihe “Mein Leben bei Extrem schwer”

4 Kommentare
  1. Theresa
    Theresa says:

    Richtig cool auch mal hinter die Kulissen zu blicken, gefällt mir. Darf ich fragen in welchem Adipositasforum du unterwegs warst? LG Theresa

    Antworten

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