Felix Klemme und Torsten Prix

So lernte ich Felix „kennen“, bevor es los ging

Ich lernte Felix vor dem Start von Extrem schwer kennen, indem er mich mit dem Team der Redaktion bei mir zuhause besuchte. Die Redaktion stellte sich mit Namen und Funktion vor, am Ende kam dann Felix auf mich zu und meinte einfach nur „Hey, ich bin Felix!“ – ich dachte mir nichts dabei und wir gingen bei Smalltalk direkt durch auf die Terrasse meiner Eltern.

Völlig neue Gesichter für mich, vorher war ich immerhin seit nun mehr sechs Jahren lang darauf bedacht, dass ich möglichst wenig mit Menschen zu tun haben wollte, weil ich mich schämte. Schämte für mein Aussehen, mein Handicap und mein Spiegelbild. Auf einmal kamen dort drei Frauen – Steffi, Jette und Lena die später meine zukünftigen Redakteuerinnen sein sollten – auf mich zu und begrüßten mich vollkommen ohne Vorurteile. Ich war verwirrt und zeitgleich auch erfreut über ihre offene Art. Ich hatte seit langer Zeit mal wieder das Gefühl, dass dort Menschen waren, die bemüht waren mir zu helfen und die wenigstens mal versuchten sich in meine Lage zu versetzen – so ganz ohne Vorurteile.
Allerdings waren die drei Mädels ja nicht die einzigen, da gab es ja noch Felix, der aus meiner Sicht einfach nur ein Praktikant war, immerhin hatte er keinen „wichtigen“ Eindruck oder Titel bei der Vorstellung hinterlassen.

Das Gespräch ging um Fragen, die ich hatte. Zu dieser Zeit hatte ich ja noch keinerlei Vertrag unterschrieben, hatte noch nicht wirklich einen Plan worum es geht – vorher gab es ein Casting, welches allerdings bestimmt ein „Standardding“ war, dementsprechend war ich auch ein wenig nervös – dieses Gespräch war sowas wie ein „Bewerbungsgespräch“ für den Weg in mein neues Leben. Ich hatte Fragen zur Ernährung, wollte wissen wie intensiv die Betreuung ist und vor allem ob ich die bereits zugesagte Magenschlauch Operation mit dem TV Projekt verbinden konnte.
Alle gaben sich Mühe mir alles zufriedenstellend zu beantworten, nur einer hielt sich komplett bedeckt im Hintergrund und das war Felix.

Als dann fast alle Fragen abgearbeitet waren, meldete er sich dann letztlich auch noch mal zum Thema. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, waren seine Worte ähnlich wie „So, jetzt noch mal kurz zu mir – ich bin Felix und Dein Trainer, falls du bei Extrem schwer mit dabei bist“ – „Ach, schön das jetzt schon zu wissen!“, war meine Reaktion. Wir verstanden uns auf Anhieb, aber an Felix hatte ich natürlich noch viel mehr Fragen – die Chemie stimmte einfach.

Am Ende des Gesprächs war ich davon überzeugt, dass ich trotz der OP Zusage lieber „Extrem schwer“ machen wollte und hoffte auf eine positive Rückmeldung der Redaktion.

 

Im nächsten Beitrag wird es um den ersten Tag  im Projekt gehen und warum die Überraschung wirklich eine Überraschung war.

 

Artikelreihe „Mein Leben bei Extrem schwer“

4 Kommentare
  1. Sebastian sagte:

    Ich finds super, dass du den Ablauf „hinter den Kulissen“ hier mal beschreibst. Das gibt einem ein wenig Einblick in die Abläufe soeiner Sendung. Danke dafür, ich lese gespannt weiter :)

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